Zukunfts- und Vernetzungsworkshop zum Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel"


Ergebnisse: Zukünftige Vernetzung vorbereiten

Das Metaprojekt InDeKo.Navi hat im Februar 2017 einen Zukunfts- und Vernetzungsworkshop zum Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ veranstaltet, an dem 32 Personen aus 22 Verbundprojekten teilgenommen haben. Im Fokus des dritten Teils des Workshops „Zukünftige Vernetzung vorbereiten“ stand die Vernetzung im Anschluss an den Förderschwerpunkt, also die Frage, welche Formen/Formate/Orte geeignet sind, um einen konkreten Austausch über den Förderschwerpunkt hinaus zu realisieren.

Hierzu wurden im ersten Schritt in Anlehnung an das Konzept einer Zukunftswerkstatt Anforderungen, die bei einer zukünftigen Vernetzung beachtet werden müssen („Kritikphase“), und Ideen für Formen und Formate der Vernetzung („Phantasiephase“) in Gruppenarbeit zusammengestellt und auf Plakaten zusammengefasst. Im zweiten Schritt („Realisierungsphase“) wurden die entwickelten Ideen vor dem Hintergrund der entwickelten Anforderungen im Plenum diskutiert und bewertet. Das Vorgehen gestaltete sich wie folgt:

In Schritt 1 arbeiteten vier Gruppen mit jeweils acht Personen parallel. Zwei Gruppen beschäftigten sich mit Barrieren, Schwierigkeiten und Problemen, die bei einer Vernetzung bzw. einem Austausch nach Beendigung der Projekte auftreten können und leiteten daraus entsprechende Anforderungen ab, die für eine effektive zukünftige Vernetzung erfüllt sein müssen.

Zwei Gruppen beschäftigten sich mit Formen und Formaten (Ideen) für eine zukünftige Vernetzung ohne die Berücksichtigung von Einschränkungen und Umsetzbarkeit. Hierbei konnte auf bereits etablierte Vernetzungsformate zurückgegriffen werden, aber auch neue Formen für eine zukünftige Vernetzung entwickelt werden.

Die Leitfragen für die Anforderungsgruppen lauteten:

  • Welche Barrieren gibt es, die einer zukünftigen Vernetzung im Weg stehen?
  • Welche Schwierigkeiten und Probleme können auftreten?

Die Leitfragen für die Ideengruppen lauteten:

  • Welche Formen/Formate der Vernetzung sind für die zukünftige Vernetzung sinnvoll (gemeinsame Publikationen, gemeinsame Projektanträge)?
  • Wo kann Vernetzung stattfinden? Was können Ereignisse und Orte der Vernetzung sein (Tagungen, Messen, Workshops, Arbeitsmeetings)?

In Schritt 2 wurden die in der Gruppenarbeit zusammengestellten Anforderungen und Ideen bzgl. einer zukünftigen Vernetzung im Plenum präsentiert und diskutiert. Dabei standen drei Aspekte im Fokus:

  • Angemessenheit:
    • Ist die Idee geeignet,um die gewünschte Vernetzung zu realisieren?
    • Ist die Idee geeignet,die angesprochenen Probleme zu lösen bzw. die aus den Problemen abgeleiteten Anforderungen zu erfüllen?
  • Realisierbarkeit /Umsetzbarkeit
    • In wie weit ist die Idee umsetzbar? Welche Punkte müssen bei der Realisierung der Idee berücksichtigt werden?
    • Welche Probleme gibt es bei der Umsetzung der Idee?
  • (erste) konkrete Schritte, die zur Umsetzung der Idee nötig sind
    • Was sind die ersten Schritte, die zur Umsetzung der Idee erfolgen müssen?

Für zwei der vorgestellten und diskutierten Ideen erfolgte in Absprache mit dem Plenum abschließend eine Bewertung in Form von zwei Ampelabstimmungen.
Die erste Abstimmung bezieht sich auf eine generelle Beurteilung, wie „angemessen“ die Idee ist, um die gewünschte Vernetzung zu realisieren.
Die zweite Abstimmung bezieht sich darauf, inwieweit die Idee in der Realität überhaupt umgesetzt werden kann:

a) Angemessenheit /Generelle Bewertung: Inwieweit ist die Idee für zur Vernetzung geeignet?
  • grün = gut geeignet
  • gelb = mittel
  • rot = ungeeignet

b) Umsetzbarkeit: Inwieweit ist die Idee zur Vernetzung umsetzbar?
  • grün = problemlos umsetzbar
  • gelb = teilweise oder mit Einschränkungen umsetzbar
  • rot = nicht umsetzbar

Die Ergebnisdarstellung ist wie folgt aufgebaut: Unter Punkt 1 erfolgt eine stichwortartige Zusammenfassung der entwickelten Anforderungen und Ideen.
Unter Punkt 2 werden die Ergebnisse der Anforderungsgruppen und folgend die Ergebnisse der Ideengruppen in ausführlicher Form vorgestellt.
Hierbei werden einleitend jeweils die in den Gruppen erstellten Plakate zu Anforderungen und Ideen dargestellt. Im Anschluss daran erfolgt eine Zusammenfassung relevanter Punkte der Plenumsdiskussion.

Angemerkt werden soll, dass sich die entwickelten Ideen und Anforderungen hauptsächlich auf Vernetzungsmöglichkeiten innerhalb zukünftiger Förderschwerpunkte und darauf beziehen, wie Vernetzung in zukünftigen Förderschwerpunkten effektiv(er) gestaltet werden kann.

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